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Gründe für ovale Kettenblätter

DIE VORTEILE VON Q-RINGS

Viele Profifahrer benutzen seit Jahren erfolgreich ovale Kettenblätter und wissen die Vorzüge der Q-Rings zu schätzen. Hier finden Sie Informationen zu Ergonomie und der Wissenschaft hinter ovalen Kettenblättern und lesen von den Erfahrungen der Profis aus Straßen-, Triathlon- oder MTB-Perspektive.

Q-Rings steigern Ihre Leistung, minimieren die Ermüdung und reduzieren die Belastung der Knie

Q-Rings senken virtuell das Übersetzungsverhältnis am toten Punkt und steigern es in der Phase, in der der Fahrer am meisten Kraft aufwendet

Q-Rings sind für fast alle Standard-Tretkurbeln am Markt erhältlich

Q-Rings sind schnell und leicht zu montieren, mit bis zu 5 optimalen Kettenblattpositionen (OCP, optimum chainring position)

Q-Rings waren schon an vielen Siegen bei Tour de France, Giro d‘Italia, Vuelta a España, Ironman, Challenge und UCI MTB-Weltcup beteiligt

Q-Rings werden CNC-gefräst und ausschließlich in Spanien hergestellt

Leistung

Q-Rings steigern dank ihres ausgefeilten biomechanischen Designs die Leistung und reduzieren die Belastung der Knie

Toter Punkt

Q-Rings senken virtuell das Übersetzungsverhältnis am toten Punkt und steigern es in der Power-Phase

Einstellbar

Q-Rings können mithilfe der Einstellung in bis zu 5 optimale Kettenblattwinkel (OCP) an Ihre spezifischen Treteigenschaften angepasst werden

Kompatibilität

Q-Rings sind für fast alle Standard-Tretkurbeln am Markt verfügbar und können leicht selbst montiert werden

Handwerkskunst

Q-Rings werden in Madrid (Spanien) mit hochpräzisen CNC-Fräsen hergestellt

Erfolge

Q-Rings waren schon an vielen Siegen bei der Tour de France, LD-Triathlonrennen und UCI MTB-Weltcups beteiligt

DAS KLINGT BEKANNT, IST ES DAS GLEICHE WIE BIOPACE?

 

Es gibt ein paar wichtige Unterschiede zwischen Q-Rings und Shimanos Biopace-Kettenblättern, die in den 1980ern/1990ern bekannt waren.
ROTOR Q-Rings simulieren am Punkt der maximalen Kraft, also dem produktivsten Teil des Pedaltritts, einen höheren Gang und nutzen damit die Kraftphase optimal (Abb. 1).

Am toten Punkt der Pedalumdrehung (Abb. 2), an dem am wenigsten Kraft ausgeübt wird, simulieren die Q-Rings einen niedrigeren Gang, sodass der Fahrer diesen toten Punkt leichter überwinden kann.

Bei Biopace war es genau umgekehrt. Außerdem haben Q-Rings bis zu 5 optimale Kettenblattpositionen (optimum chainring positions, OCP), die gemäß den spezifischen Tritteigenschaften des Fahrers ausgewählt werden können.

VIDEOS

Wie funktionieren Q-Rings?

Was bringen Q-Rings für Sie?

Erste Schritte mit Q-Rings

ANPASSUNGSPROZESS

 

Q-Rings nutzen Ihre Beinmuskeln auf andere Weise als runde Kettenblätter. Dadurch verändert sich die intermuskuläre Koordination Ihrer Bewegungen, was eine gewisse Anpassungsphase erfordert. Die folgende Richtlinie beschreibt den Anpassungsvorgang von rund auf oval.
Jede Phase kann zwischen einem Tag und einer Woche dauern. Die volle Anpassung an die neuen Kettenblätter kann bis zu 10 Stunden dauern. Aber schon nach ein paar Umdrehungen, quasi von der ersten Minute an, spüren Sie die Vorteile der ovalen Kettenblätter. Gerade beim Anstieg macht es sich deutlich bemerkbar, wie auch in der aerodynamischen Position beim Training für Zeitrennen oder einen Triathlon.

Wenn Ihnen die Knie beim Fahren weh tun, seien Sie in der Anpassungsphase besonders vorsichtig. Das Fahren mit ovalen Kettenblättern betrifft andere biomechanische Vorgänge und stärkt die Muskeln an den Oberschenkelinnenseiten, was die Knie entlastet. Das Fahren mit ovalen Kettenblättern kann daher besonders für Radfahrer mit Knieproblemen hilfreich sein und ihnen häufigere und längere Fahrten ermöglichen.

Sind ovale Kettenblätter nur etwas für Profis? Nein, sie sind für jeden Radfahrer geeignet, der sein Trittverhalten verbessern und bei jeder Umdrehung Kraft sparen möchte. Diese Personen profitieren am meisten von Q-Rings. Übungen wie das Treten mit nur einem Bein oder mit sehr hoher Trittfrequenz sind für effizienteres Fahren sehr hilfreich. Ovale Kettenblätter minimieren von Natur aus die toten Punkte und helfen dem Fahrer so, Kraft zu sparen. Der Anpassungsprozess ist von Person zu Person unterschiedlich, dauert unterschiedlich lange und erfordert keinerlei Vorbereitung.

Anpassung bedeutet nicht nur Gewöhnung, sondern auch das Trainieren von Muskeln, die vorher nur wenig beansprucht wurden. Dies führt zu einer besseren allgemeinen Ausgewogenheit der beim Radfahren beteiligten Muskeln.

Anpassung beschränkt sich nicht auf Gewöhnung, sondern beinhaltet auch das Trainieren von Muskeln, die vorher nur in geringem Maße beansprucht wurden. Dies führt zu einer besseren allgemeinen Ausgewogenheit der beim Radfahren beteiligten Muskeln. Wenn Sie diesen Prozess durchlaufen haben, werden Sie merken: Oval ist normal


DIE VIER PHASEN DER ANPASSUNG

WIE ES SICH ANFÜHLT

Das Treten kann sich zu Anfang anders anfühlen und dadurch zu einer höheren oder geringeren Trittfrequenz führen. Was sich anfangs noch „eiernd“ anfühlt, wird mit der Zeit zu einer geschmeidigen Trittbewegung.

PHASE

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DIE TRITTFREQUENZ ERHÖHEN

WAS WIRKLICH PASSIERT

Sie lernen jetzt, effizienter zu treten. Die Muskelfasern passen sich an und der Tritt in die Pedale aktiviert mehr Muskeln. Dies geschieht meist sehr schnell.

WIE ES SICH ANFÜHLT

Sie fühlen sich stärker und bemerken einen verbesserten Pedalweg beim Anstieg. Ein neues Gefühl für die stärkeren und schwächeren Beinmuskeln kann sich im Anpassungsprozess bemerkbar machen.

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OPTIMIERTE MUSKELBALANCE

WAS WIRKLICH PASSIERT

Ihre Muskeln gewöhnen sich an die neue Form der Kettenblattrotation, die es Ihnen ermöglicht, die beiden toten Punkte leichter zu überwinden.

WIE ES SICH ANFÜHLT

Ihr Pedalweg beginnt sich gleichmäßiger anzufühlen, ist aber noch nicht perfekt.

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VOLLSTÄNDIGE AKTIVIERUNG

WAS WIRKLICH PASSIERT

Geprüfte und bewährte biomechanische Effizienz bewirkt die vollständige Aktivierung aller Muskelgruppen. Dies führt zu mehr Kraft als mit runden Kettenblättern und die Knie werden weniger belastet.

WIE ES SICH ANFÜHLT

Mit Q-Rings, die auf die optimale Kettenblattposition (OCP) eingestellt sind, fühlt sich das Treten gleichmäßiger und besser an als zuvor, und Sie fühlen sich stärker. Wenn Sie in der falschen Kettenblattposition fahren, werden Sie keinen Nutzen spüren und es kann sogar unangenehm sein.

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ANPASSUNG AN ROTOR Q-RINGS

 WAS WIRKLICH PASSIERT

Q-Rings reduzieren die Ermüdung (durch weniger negative Kraft am toten Punkt), optimieren Ihre Leistung (mehr positive Kraft in der „Power-Phase“) und lassen Sie anstrengende Streckenabschnitte leichter bewältigen als mit runden Kettenblättern.

EINSTELLBAR

 

Alle ROTOR Q-Rings können in verschiedenen optimalen Kettenblattpositionen (OCP) eingebaut werden, um Ihre Q-Rings an Ihre spezifischen Tritteigenschaften anzupassen. Die Einstellung der OCP dauert wenige Minuten, und Sie benötigen nur einen Inbusschlüssel.


Q-RINGS AUF IHRE OCP EINSTELLEN

 

Wenn Sie Ihre OCP noch nicht ermittelt haben, schauen Sie in der kleinen Broschüre nach, die jedem ROTOR Q-Ring beigelegt ist. Darin ist anschaulich erklärt, wie Sie die richtige OCP finden.
In mehr als 90 % der Fälle passt die empfohlene Standardeinstellung (z. B. „3“ bei einem Straßenrad).

Auch deshalb empfehlen wir zunächst Teil 1 zu absolvieren und mindestens 10 Stunden zu fahren, bevor Sie die OCP ändern. Beim Fahren auf der Straße bedeutet „Standard“ Position 3 von 5 möglichen Optionen – das heißt, Ihnen bleiben noch 4 andere Optionen zum Ausprobieren.

Beim Offroad-Fahren bedeutet „Standard“ Position 2 von 3 möglichen Optionen – das heißt, Ihnen bleiben 2 andere Optionen zum Ausprobieren.

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